Mango Wickeltorte an Pistaziencreme - Sarahs Cakes

Mango Wickeltorte an Pistaziencreme

By Sarah      

Juli 18, 2015

Wenn es draußen heiß ist und euch trotzdem die große Lust auf Torte packt seid ihr hier genau richtig. Mit viel Frucht bietet diese Torte ein traumhaften Sommergenuß.

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  • Zubereitung: 2 Stunden
  • Backzeit: 10 Minuten
  • Portionen: Tortengröße ø 24 cm

Zutaten

Vollkorncrunch Boden

100 g Vollkornbutterkekse

100 g gehackte Mandeln

2 EL Zucker

125 g Butter

Für den Biskuit:

6 Eier

250 g Zucker

2 TL Vanillepulver

300 g Mehl

1 Pkt. Backpulver

200 ml Mineralwasser

120 ml Öl

Für die Mangomousse:

1,5 Stück Mango (ca. 450 g)

1 Hand voll frische Minze

150 ml Mangosaft

2 Pkt. gem. Gelatine

90 g Puderzucker

300 g Frischkäse

250 g Quark (20 %)

300 g Schlagsahne

Zusätzlich benötigt ihr:

feine Marmelade am besten Mango

gehackte Pistazien

Pistaziencreme (z. B. von REWE)

Für die Deko:

Karamellkörbchen

frische Früchte

Zebraröllchen

Zubereitung

Als erstes kümmern wir uns um den Vollkorncrunch. Hierfür nehmt ihr 100 g Vollkornbutterkekse (z. b. von Leibnitz) und geht sie in einen Gefrierbeutel und verschließt ihn. Diese werden nun zerkrümelt. Entweder mit den Händen oder z. B. dem Nudelholz. Gebt die Butter in einen Topf und erwärmt sie auf niedriger Temperatur. Währenddessen geben wir die gehackten Mandeln in eine Pfanne und Rösten sie. Sobald ihr einen wohligen Kirmesgeruch in der Nase habt gebt ihr den Zucker hinzu und lasst alles noch etwas karamellisieren. Wenn die Mandeln goldgelb bis leicht gebräunt sind nehmt ihr sie vom Herd. Füllt nun die Kekskrümel, Mandeln sowie die geschmolzene Butter in eine Schüssel und mischt alles gut durch.

Setzt auf eine Tortenplatte oder eine Cappaplatte einen Tortenring den ihr auf einen Durchmesser von 24 cm einstellt. Gebt den Vollkorncrunch hinein und verstreicht ihn mit einem Löffel. Anschließend nehmt ihr euch ein Glas und rollt über den Boden bis er überall fest angedrückt ist. Gebt den Vollkorncrunchboden in den Kühlschrank.

Als nächstes bereiten wir die Mangomousse zu. Weicht hierfür die Gelatine in 10 EL kaltem Wasser ein. Gebt die Mango in ein hohes Gefäß und püriert sie. Das Püree darf anschließend zusammen mit Mangosaft und Minze in einen Topf hüpfen. Die Minze gebt ihr in einen Teebeutel. Wir wollen nur einen leichten Minzgeschmack in der Creme erhalten nicht aber die Minzstückchen. Das Mangopüree bei kleiner Flamme aufkochen und für 5 – 10 min köcheln lassen. Danach den Topf von der heißen Platte nehmen und das Minzesäckchen entfernen. Das Mangopüree 2-3 Minuten abkühlen lassen. Anschließend die Gelatine zügig einrühren. Den Puderzucker zur Mango geben und alles bei Seite stellen.

Da wir bereits die ersten Vorbereitungen für die Mangomousse getroffen haben können wir jetzt die Biskuitböden backen. Hierzu müssen die Teige nacheinander angerührt werden. Nur so erhaltet ihr einen luftig, lockern Biskuit. Wir halbieren also das Rezept und gehen wir folgt vor. Zuerst wird der Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze eingestellt. Wir geben 3 Eier in die Rührschüssel setzen den Schneebesen in die Küchenmaschine ein und lassen sie auf höchster Stufe ca. 10 min lang die Eier aufschlagen. Nach der Hälfte der Zeit geben wir 125 g Zucker hinzu. Während die Maschine die Eier aufschlägt sieben wir 150 g Mehl in eine Schüssel und mischen es mit 1 TL Vanillepulver und 1/2 Päckchen Backpulver. In einem Litermaß messen wir als nächstes 100ml Mineralwasser ab und geben 60 ml Rapsöl hinzu. Nach 10 min. sollten die Eier in etwa das Doppelte an Volumen erhalten haben. Stellt die Maschine auf eine Mittlere bis geringe Stufe ein. Gebt in einem die Mehlmischung zu den Eiern und rührt nur so lange bis sich alles verbunden hat. Das gleiche machen wir mit der Flüssigkeit. Sobald ein gleichmäßiger Teig entstanden ist stellen wir die Maschine aus. Dieser Vorgang dauert ca. 1 min. Legt ein Blech mit einem Backpapier aus und verteilt den Teig gleichmäßig hierauf.

Der Biskuitboden wird nun für ca. 10 min gebacken. Er ist noch relativ hell, wenn wir ihn wieder aus dem Ofen holen. Das ist wichtig, damit er sich später auch gut wickeln lässt. Seid ihr euch nicht sicher ob er durch ist, einmal mit der Stäbchenprobe überprüfen. Stürzt den Boden auf ein Brett oder Backpapier, nachdem ihr ihn aus dem Ofen geholt habt. Ihr könnt bereits jetzt schon einmal das Backpapier vorsichtig lösen und den Boden locker wieder damit abdecken. Während der 1. Biskuitboden im Ofen ist könnt ihr bereits den 2. nach der gleichen Vorgehensweise zubereiten. Sobald der 2. Biskuitboden sicher im Ofen verstaut ist, können wir uns wieder der Mangomousse widmen.

Das Mangopüree sollte jetzt schon deutlich abgekühlt sein, aber noch nicht gelieren. Gebt den Quark sowie den Frischkäse hinzu und verrührt alles zu einer gleichmäßigen Creme. Stellt diese in den Kühlschrank und holt die Sahne hinaus. Schlagt die Sahne zusammen mit einer Prise Salz steif. Stellt die Sahne in den Kühlschrank und prüft die Mangomousse. Sobald diese zu gelieren beginnt, könnt ihr die Sahne unterheben. Eure Mousse sollte jetzt schon recht fest sein so das ihr sie noch verstreichen könnt, sie aber nicht mehr verläuft. Ist sie noch nicht so weit gebt ihr noch etwas mehr Ruhezeit im Kühlschrank, ansonsten holt ihr sie jetzt heraus.

Schneidet als nächstes die Biskuitböden. Hierfür habe ich die lange Seite des Backbleches in 5 Stücke eingeteilt mit jeweils 7 cm Breite. Ist euer Biskuit länger als 35 cm schneidet ihr einfach die Enden gerade ab. Am besten eignet sich hierfür ein Pizzarad, das geht viel einfacher als mit dem Messer.

Sind die Böden geschnitten, können wir jeweils ein halbes Glas der Pistaziencreme auf einem Biskuitboden verstreichen. Nehmt ca. 1/4 der Mangomousse ab und stellt sie bei Seite. Die Restlichen 3/4 verteilt ihr gleichmäßig auf beide Böden. Wir nehmen als nächstes den Vollkorncrunchboden aus dem Kühlschrank, befreien ihn vom Tortenring und bestreichen ihn mit einer dünnen Schicht Mangomarmelade.

Nun geht es an den spaßigen Teil, auf den ich mich schon wirklich die ganze Zeit gefreut hatte, endlich wird gewickelt. Wir nehmen den 1. Streifen des Biskuitbodens und wickeln ihn zu einer Schnecke auf. Diese stellen wir Mittig auf den Vollkorncrunchboden. Dort wo das Wickelende der Schnecke ist legen wir jetzt den 2. Biskuitboden an. Macht dies genauso mit den restlichen Böden, also immer am überstehenden Ende wieder anlegen als wolltet ihr eine lange Spirale bauen. Habt ihr alle Streifen angelegt nehmt ihr euch wieder den Tortenring und legt ihn um die Torte. Zieht ihn fest an. Bestreut die Torte mit ca. 60 g gehackten Pistazien und gebt anschließend die restliche Mangomousse auf die Oberseite. Zieht die Oberseite mit einer Palette glatt und schickt danach euren Sommertraum für min. 3 Stunden in den Kühlschrank. Am besten lasst ihr ihn über Nacht durchziehen.

Für die Deko habe ich diesmal ein Karamellkörbchen verwendet das ich bei Dough Factory entdeckt hatte. Nehmt dafür eine Müslischüssel oder ähnliches und umwickelt diese mit Backpapier. Diese stellt ihr wiederum auf ein weiteres Backpapier. Erhitzt ca. 100 g Zucker  unter ständigem Rühren in eine beschichtete Pfanne und kocht auf höchster Stufe ein goldgelbes Karamell. Hat diese die gewünschte Farbe nehmt ihr eine Gabel oder einen Löffel und lasst das Karamell nach und nach über die Müslischüssel tropfen. Hierbei macht ihr zickzack Bewegungen so, dass es schön ungleichmäßig wird und sich keine komplette Fläche bildet. Seid ihr zufrieden mit dem Ergebnis muss alles ca. 10 min auskühlen. Danach könnt ihr das Backpapier von der Müslischale lösen und anschließend das Backpapier aus dem Körbchen nehmen.
Für eine genaue Anleitung zum kochen des Karamells guckt doch mal hier vorbei.
Kurz vor dem servieren darf dann die Deko auf unser wunderschönes Törtchen. Nehmt alle Früchte die ihr mögt und die gerade am besten schmecken. Drapiert sie im Körbchen und setzt dieses anschließend auf eure Torte. Wahlweise könnt ihr jetzt noch Zebraröllchen auf die Torte legen und Früchte am unteren Rand verteilen.
Tadaaaa! Ihr dürft gespannt sein was alle für Augen machen, wenn ihr die Torte anschneidet. 😉 Geniest die Bewunderung, für diese optische und geschmackliche Wucht ,so wie ich es getan habe. Jetzt bin ich definitiv die Tortenqueen der Abteilung. 🙂

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