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Winnie Pooh Torte – Zitronen Maracuja und Himbeer Schokotorte

By Sarah      ,

Mai 19, 2017

Some people care too much I think it's called Love.

Zum ersten Geburtstag habe ich diesmal Winnie Pooh und seine Freunde eingeladen. Dafür habe ich im Honigtopf eine Schokohimbeer Torte versteckt und im Erdgeschoss meine beliebte Zitronen-Maracuja Torte.

Benötigte Rezepte:

Swiss Meringue Buttercreme



  • Zubereitung: 7 Stunden
  • Backzeit: 40 Minuten
  • Portionen: Tortengröße unten ø 22 cm / oben ø 15 cm

Zutaten

Zitronenkuchen

525 g Butter

525 g Zucker

2 Pkt. Vanillezucker

9 Eier

525 g Mehl

1 1/2 Pkt. Backpulver

2 Zitrone

150 ml Zitronensaft

Für die Maracujafüllung:

2 Pkt. Vanillepudding

400 ml Maracujasaft

200 ml Milch

200 g weiße Schokolade

500 g Mascapone

Orangenaroma

2 EL Rosenwasser

200 g Puderzucker

4 EL San Apart

Schokokuchen

250 g Margarine

375 g Zucker

4 Eier

50 g Kakao

1 TL Natron

300 g Mehl

250 g Schlagsahne

Himbeercreme:

150 g Himbeeren (TK)

300 ml Milch

1 Pck. Himbeerpuddingpulver

2 EL Zucker

250 g Mascapone

70 g Puderzucker

Für die Swiss Meringue Buttercreme:

6 Eiweis (Größe M)

260 g Zucker

540 g Butter

3 EL Lemon Curd

3 EL Himbeerkonfitüre

Zubereitung

Für die Zitronenmaracujatorte geht ihr wie folgt vor. Nehmt 525 g weiche Butter und gebt sie zusammen mit der gleichen Menge Zucker und zwei Päckchen Vanillezucker in eine Rührschüssel. Schlagt alles zu einer hellgelben Masse auf. Nehmt 9 Eier und schlagt diese in einer weiteren Schüssel mit einer Gabel leicht auf. Gebt eure Eier unter Rühren zu der Buttermischung. Siebt das Mehl und hebt das Backpulver unter. Rührt abwechselnd etwas Mehl und einen Schluck Zitronensaft in euren Teig. Schlagt alles so lange bis ihr eine homogene Masse habt. Gebt zum Schluss noch den Abrieb von 1 1/2 Zitronen unter euren Teig. Heizt den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fettet die Backform ein. Schneidet einen runden Kreis aus und legt ihn in die Backform. So klebt der Kuchen nachher nicht an der Backform und die Ränder könnt ihr einfach mit dem Messer lockern. Füllt die Hälfte des Teiges in eure Backform. Für ca. 30 – 35 min. darf euer Kuchen jetzt Zitronenduft im Ofen verbreiten. Mein Tipp: Arbeitet hier mit der Isoliermethode so geht er herrlich gleichmäßig hoch. Nach dem backen lasst ihr den Kuchen ca. 10 min in der Form auskühlen bevor ihr ihn stürzt. Wiederholt den Backvorgang mit der anderen Hälfte des Teiges. Nach dem Auskühlen wickelt ihr die Böden in Frischhaltefolie und gebt sie in den Kühlschrank. Am 2. Tag lassen sie sich nämlich wesentlich besser schneiden.

Für die Maracujacreme geht ihr wie folgt vor: Nehmt die Mascarpone aus dem Kühlschrank. Gebt Maracujasaft und die Milch in einen Topf. Nehmt 4 EL davon ab und rührt das Vanillepuddingpulver damit an. Kocht die Flüssigkeit zieht ihr sie von der Platte gebt das Puddingpulver hinzu und verrührt alles gut. Kocht danach noch einmal alles für ca. 1 min. unter ständigem Rühren auf. Legt Frischhaltefolie über den Topf und lasst den Pudding anschließend auskühlen. Ist der Pudding deutlich abgekühlt ca. Handwarm könnt ihr ein Wasserbad ansetzen um die Schokolade zu schmelzen. Ich habe die Schokolade direkt in der Rührschüssel geschmolzen. Ist die Schokolade flüssig kommt der Schneebesen in den Mixer und ihr gebt nach und nach Löffelweise den Pudding zur Schokolade. Das Ganze natürlich unter ständigem Rühren. Alles sollte jetzt höchstens handwarm sein. Ansonsten lasst ihr die Zutaten noch etwas abkühlen. Gebt als nächstes die Mascarpone hinzu. Wenn ihr eine glatte Creme habt können auch noch die restlichen Zutaten hinzu wandern.

Heizt den Backofen auf 180 °C. Für den Schokokuchen gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel und rührt diese zu einem glatten Teig. Fettet eure Backform ø 15 cm und gebt die Hälfte des Teiges hinein. Nach dem backen darf auch unser Schokoboden auskühlen und später in Frischhaltefolie in den Kühlschrank wandern.

Für die Himbeercreme habe ich Himbeerpudding genommen den ich zufällig mal im Laden entdeckt hatte. Ihr könnt aber auch ganz normalen Vanillepudding nehmen wenn ihr keinen Himbeerpudding findet. Erhöht dann einfach die Menge der TK-Himbeeren auf 250 g. Kocht den Pudding nach Packungsanweisung mit 300 g Milch statt 500 g. Deckt den Pudding wie gewohnt ab und lasst ihn auskühlen. Koch die TK Himbeeren einmal auf und passiert sie anschließend durch ein Haarsieb. So ist die Creme nachher ganz fein und hat keine störenden Kerne. Gebt die Himbeeren zurück in den Topf und gebt einen halben TL Agar Agar hinzu. Kocht die Himbeeren einmal auf. Gebt den Pudding in eine Rührschüssel und rührt ihn einmal auf. Gebt die Himbeeren hinzu. Ist alles verrührt fügen wir Esslöffelweise die Mascarpone hinzu. Zum Schluss kommt noch Puderzucker (nach Geschmack) hinzu und nach Belieben etwas Vanillearoma.

Jetzt geht es an den Zusammenbau unserer Torten. Die Zitronenböden hatte ich insgesamt 4x geschnitten. Befüllt den Kuchen mit eurer Maracujafüllung. Bevor ihr die einzelnen Böden bestreicht solltet ihr sie noch mal etwas tränken damit sie saftiger bleiben. Ist alles Gestapelt darf sich die Torte im Kühlschrank was ausruhen.

Da die obere torte wie ein Honigtopf aussehen soll. Hatte ich mir hierzu als erst eine Vorlage aus dem Internet ausgedruckt. Von unten bis zur Mitte wird der Honigtopf immer breiter. Ca. in der Mitte erreicht er dann seine breiteste Stelle. Hierfür habe ich mir einen Kreis in der größe des Honigtopfbodens ausgeschnitten diesen auf die Böden gelegt und schon mal grob zugeschnitten. Danach wurde gestapelt und gekühlt.

Bereitet jetzt schon mal eure Swiss Meringue Buttercreme zu. Nehmt die Hälfte ab und gebt 3 TL Lemon Curd hinzu. Ist alles gut vermischt nehmen wir die Zitronen Maracuja Torte und streichen diese mit der Buttercreme ein. Ist alles glatt eingestrichen muss unsere Torte nur noch mit Fondant eigedeckt werden.

Für unseren Honigtopf nehmen wir die Torte aus dem Kühlschrank. Da die Form noch nicht ganz optimal sein wird dreht ihr die Torte noch einmal auf den Kopf und schneidet sie mit Hilfe des Kreises weiter zurecht. Zum Schluss nehmen wir uns noch eine dünne Platte zur Hand und schneiden diese auch auf die Größe des Bodens. In die Mitte Bohrt ihr anschließend ein Loch. Hier kommt später noch ein Stützstab rein. Dies habe ich vor allem gemacht weil ich die Torte noch transportieren musste. Ist dies nicht der Fall genügen eure Strohhalme völlig und ihr könnt diesen Schritt weglassen. Mit etwas Buttercreme wird die Tortenplatte befestigt. Dreht den Honigtopf richtig herum und streicht ihn mit der Buttercreme ein in die ihr vorher hoch 3 TL Himbeerkonfitüre gebt. Für die Honigtopfform wurde als erstes eine Fondantwulst für den oberen Rand befestigt. Danach habe ich mit braunem Rollfondant eingedeckt. Dieser wird am unteren Drittel abgeschnitten und der Rest mit grau eingedeckt. Wo brauen und grau aufeinander treffen wird eine rote Linie mit Hilfe eines Extruders hinzugefügt. Als nächstes geht es an das Honigschild. Befestigt ein rotes Rechteck an der Torte mit schwarzer Farbe habe ich anschließend beschriftet. Zum Schluss kommt noch der Honig. Hierfür verwendet ihr gelben Rollfondant der Später mit Goldener Farbe noch etwas veredelt wird. Fertig ist euer Honigtopf und kann sich wieder im Kühlschrank ausruhen.

Nun müssen wir noch unsere untere Torte fertigstellen. Nachdem die Torte mit weißem Rollfondant eingedeckt wurde müssen noch Strohhalme zum Stützen in der Torte versenkt werden. Ich habe hierfür 5 Stück genommen. Am besten nehmt ihr Cocktailstrohhalme die sind recht stabil. Um zu wissen wo ihr stützen müsst nehmt ihr am besten noch mal den ausgeschnittenen Kreis vom Honigtopf zur Hilfe. Da Winnie Pooh und Ferkel noch Platz auf der Torte finden sollten steht die obere Torte nicht in der Mitte sondern eher im hinteren Bereich der Torte. Genau hier versenkt ihr die Strohhalme und schneidet diese bündig ab.

Jetzt kommt der letzte Teil, die Deko auf der unteren Torte. Da die Kleine Nele ein Jahr alt wurde, durfte es natürlich gerne mal wieder etwas rosa werden zudem passt das auch ganz prima zum kleinen Ferkel, so wie die obere Torte besser zu Winnie Pooh passt. Für den Aquarelllook habe ich mir verschiedene Puderfarben in Pink, Lila und Blau genommen. Diese wurden unregelmäßig auf die Torte aufgetragen. Eben mal hier und mal da ein paar Pinselstrichen und mal mit mehr und mal mit weniger Farbe. Seid ihr zufrieden mit dem Ergebnis können die kleinen Plaketten angeklebt werden.

Diese hatte ich bereits vorbereitet und an der Luft was trocknen lassen, so dass sie recht fest waren. Für die Biegung habe ich sie auf einem Styropordummy gelegt, da sie sonst beim befestigen gebrochen wären. Die einzelnen Plaketten zu machen war ganz einfach aber beansprucht etwas Arbeitszeit. Ihr nehmet weißen Fondant rollt ihn aus und stecht einen Kreis aus. Legt die Kreise zur Seite. Jetzt nehmt ihr das gewünschte Bild das ihr bereits in passender Größe ausgedruckt habt und etwas Backpapier sowie einen Kohlehaltigen Bleistift (z. B. 6B) paust einfach das Bild ab. Jetzt nehmt ihr die abgepauste Seite legt diese auf euren Fondantkreis und befestigt am besten das Papier am Tisch damit es nicht mehr verrutscht. Streicht mit leichtem Druck über die abgemalten Stellen. Danach löst ihr das Papier und voila habt ihr euer Bild auf dem Fondant.

Malt die Linien mit Schwarz nach und anschließend die Flächen mit Farbe aus. Malt die Flächen immer erst mit weiß und dann mit der Wunschfarbe aus. So bekommt ihr einen Farbverlauf und mir Struktur in euer Bild.

Als letztes habe ich noch die Schrift übertragen. Hierfür müsst ihr diese einmal abpausen und dann nochmal auf der Rückseite nachschreiben. Diese Seite wird dann auf den Fondant gestrichen. Wenn ihr nur einfach abpaust habt ihr es lediglich in Spiegelschrift auf dem Fondant und das wollen wir ja nicht 😉 Bringt die Plaketten auf der Torte an. Der Spruch wurde hier noch einmal besonders mit einer Borde hervorgehoben. Mit Hilfe des Extruders wurde diese gefertigt. Solltet ihr nicht wissen wie schaut doch mal unter den Tutorial. Da habe ich einmal alle Extruderplatten vorgestellt. Zum Schluss kamen noch kleine Herzchen für den Namen auf die Torte und die obligatorische 1.

Jetzt können wir Stapeln. Hier einmal die Transportvariante. Nehmt einen Buchenholzstab und kürzt ihn soweit ein das er von der unteren Torte bis ca. mittig obere Torte reicht. Spitzt ihn auf der einen Seite an. Steckt ihn in die untere Torte mit der nicht angespitzten Seite. Hierzu kann der ausgeschnittene Kreis wieder als Hilfe dienen, da der Stab mittig zwischen die Strohhalme sollte. Um den Stab herum verstreicht ihr etwas Buttercreme für die Haftung. Nehmt den Honigtopf und justiert ihn so über den Holzstab das er in das vorgebohrte loch geht. Lasst die Torte langsam nach unten sinken. Puh geschafft. Alle kritischen Parts liegen hinter uns jetzt müssen nur noch Winnie und Ferkel einziehen. Für die Figuren findet ihr jede Menge Tutorial auf YouTube. Verzweifelt nicht wenn es nicht beim erst mal funktioniert. Ich musste die Köpfe auch zwei Mal machen bis ich den Dreh raus hatte. Wichtig ist vor allem das die Figuren einen Holzspieß haben der weit genug in die Torte ragt. Bei Ferkel war dieser etwas kurz geraten, so dass es Einzeltransport in einer gesonderten Kiste erhielt. So ging es auch Winnies Luftballon der durfte auch erst vor Ort in die Hand.

Ich hoffe euch gefällt meine Idee einer Winnie Pooh Torte zum ersten Geburtstag. Viel Spaß beim nachbacken und basteln.

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